Überspringen zu Hauptinhalt

Die Geschichte der Erde ist geprägt von Wechseln zwischen warmen und kalten Zeiten – den „Eiszeiten“. In den wärmeren Zeiten ging das Eis zurück, die Flüsse wurden breiter und der Meeresspiegel stieg. Im Zuge des Klimawechsels wandern die Gletscher über Hunderte von Kilometern. Während ihrer Wanderung trugen sie Steine mit sich. Für die Menschen dieser Epoche waren Steine überlebenswichtig. Sie benutzten sie zum Jagen, hackten Fleisch und schnitten Felle damit. Steine waren wichtige Werkzeuge, daher wird die komplette Zeitspanne von ca. 2,5 Millionen Jahren bis ca. 4.000 Jahren vor heute auch als Steinzeit bezeichnet.

Wer genauer schaut erkennt, dass die Steinzeit geschichtlich in drei Phasen unterteilt wird:
– Altsteinzeit, 2,5 Millionen bis ca. 10.000 Jahre vor heute
– Mittelsteinzeit, ca. 10.000 bis ca. 7.500 Jahre vor heute
– Jungsteinzeit, ca. 7.500  bis ca. 4.000 Jahre vor heute

Die letzte Eiszeit im Hegau war geprägt durch den Rheingletscher. Dieser hatte seinen Ursprung vor ca. 29.000 Jahren in der Region Chur. Vor ungefähr 24.000 Jahren hatte er seinen Höchststand und eine Reichweite bis Schaffhausen. Ungefähr 16.400 qkm überspannte die Eisfläche. Sein Einzugsgebiet reichte vom Arlberg bis zum Gotthart, er umschloss die inneralpinen Täler zwischen dem Rheinwaldhorn und Chur, das komplette Tal des Alpenrheins vom Bodensee bis Chur und das Vorlandbecken rund um den Bodensee bis zur Urdonau.

Als die westlichen Ausläufer des Rheingletschers schmolzen, sorgten sie für die Formgebung des Hegau. Die Strömungen im Schmelzwasser und die darin enthaltenen Gerölle rubbelten die Hegau-Vulkane frei. Steile Überprägungen auf der dem Eisfluss zugewandten Ostseite gestalten noch heute den Weg des Wassers nachvollziehbar. Zu den Gletscherrelikten zählen auch Eisrandterrassen, ebene Fläche quer zur Hangneigung und große Moränenwälle, die bis zu 100 m hohes Lockermaterial am Gletscherrand anhäuften.

Im Brudertal in Engen fanden Archäologen Nachweise von Menschen, die in der Altsteinzeit lebten. Genauer vor ca. 15.500 bis ca. 13.500 Jahren.

Während der Erlebnisführungen „Abenteuer Steinzeit“ werden die Gefahren, denen diese Menschen damals ausgesetzt waren, durch die Erzählung von Druidin Dagita lebendig.
Die Teilnehmenden erfahren etwas über die Methoden der Jagd, testen ihre eigene Treffsicherheit, erhalten Einblicke in die Apotheke der Natur und darüber, wie die Menschen der Steinzeit lebten und wohnten.
Die 1,5 Stunden dauernde Führung ist vielseitig und abwechslungsreich.

Termine 2021 – nur mit Voranmeldung

17. April      20. Juni       17. Juli       15. August       11. September       16. Oktober

jeweils: 10:30 – 12:00 Uhr

Kosten: 12,- € pro Teilnehmer/in, 8,- € für Kinder von 6-12 Jahren
Familien-Sparpreis: 30,- für 1 Elternpaar mit eigenen 2 Kindern der gleichen Ursprungsfamilie, jedes weitere Kind dieser Familie 5,- € (Ausweispflicht)

Kräuterführungen mit und ohne Meditation können für Gruppen gebucht werden.
Kinderführungen für z.B. Kindergeburtstage sind möglich.

An den Anfang scrollen