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Die Geschichte der Erde ist geprägt von Wechseln zwischen warmen und kalten Zeiten – den „Eiszeiten“. In den wärmeren Zeiten ging das Eis zurück, die Flüsse wurden breiter und der Meeresspiegel stieg. Im Zuge des Klimawechsels wandern die Gletscher über Hunderte von Kilometern. Während ihrer Wanderung trugen sie Steine mit sich. Für die Menschen dieser Epoche waren Steine überlebenswichtig. Sie benutzten sie zum Jagen, hackten Fleisch und schnitten Felle damit. Steine waren wichtige Werkzeuge, daher wird die komplette Zeitspanne von ca. 2,5 Millionen Jahren bis ca. 4.000 Jahren vor heute auch als Steinzeit bezeichnet.

Die letzte Eiszeit im Hegau war geprägt durch den Rheingletscher. Dieser war Teil einer großen Gletschermaße, die ihren Ursprung vor ca. 29.000 Jahren in der Region Chur hatte. Vor ungefähr 24.000 Jahren hatte die Eiszeit ihren Höchststand und eine Reichweite bis Schaffhausen. Ungefähr 16.400 qkm überspannte die Eisfläche. Das Einzugsgebiet reichte vom Arlberg bis zum Gotthart, es umschloss die inneralpinen Täler zwischen dem Rheinwaldhorn und Chur, das komplette Tal des Alpenrheins vom Bodensee bis Chur und das Vorlandbecken rund um den Bodensee bis zur Urdonau.

Als die westlichen Ausläufer des Rheingletschers sich vorarbeiteten und anschließend schmolzen, sorgten sie für die Formgebung des Hegau. Die Strömungen im Schmelzwasser und die darin enthaltenen Gerölle rubbelten die Hegau-Vulkane frei. Steile Überprägungen auf der dem Eisfluss zugewandten Ostseite gestalten noch heute den Weg des Wassers nachvollziehbar. Zu den Gletscherrelikten zählen auch Eisrandterrassen, ebene Fläche quer zur Hangneigung und große Moränenwälle, die bis zu 100 m hohes Lockermaterial am Gletscherrand anhäuften.

Im Brudertal in Engen fanden Archäologen unter anderem Nachweise von Menschen, die in der Altsteinzeit lebten. Genauer vor ca. 15.500 bis ca. 13.500 Jahren.

Während der Erlebnisführungen „Abenteuer Steinzeit“ werden die Gefahren, denen diese Menschen damals ausgesetzt waren, durch die Erzählung von Druidin Dagita lebendig. Von der Entstehung des Hegau, zu den letzten Mammuts bis hin zu Ahoc dem jungen Rentierjäger.
Die Teilnehmenden erfahren etwas über die Methoden der Jagd, erhalten Einblicke in die Lebensweise der Steinzeitmenschen, in die Apotheke der Natur und darüber, wie es zur Entstehung des Eiszeitparks kam.
Die 1,5 Stunden dauernde Führung ist vielseitig und abwechslungsreich.

Termine 2022 – nur mit Voranmeldung

Sa, 14.05.    So, 26.06.      Sa, 30.07.        So, 21.08.         Sa, 17.09.           Sa, 23.10.

jeweils: 10:30 – 12:00 Uhr

Kosten: 12,- € pro Teilnehmer/in, 8,- € für Kinder von 6-12 Jahren

Gruppenführungen für z.B. Geburtstage, Treffen mit Freunden, Abteilungs- oder Vereinsausflüge sind ganzjährig möglich.

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SONDERTERMIN 2022 –  Kräuterführung „Eiszeitpark Engen: Wilde Eiszeit-Kerle und zarte Apothekerinnen“

(Das genaue Datum der öffentlichen Kräuterführung wird noch bekannt gegeben)

Lernen Sie die kraftspendenden, deftigen und filigranen Helferlein entlang dem Wegesrand kennen. Ob Sagen, Mythen, Rezepte oder Nutzungsanwendungen in der Naturapotheke, Kräuterpädagogin Waltraud Möhrke führt abwechslungsreich und unterhaltsam in das Kräuterwissen. Anschließend ziehen wir uns in den Wald zurück. Druidin Dagita führt uns in einer meditativen Reise in die Anderswelt der Donauversickerung. Wenn Feen, Baumgeister, Nymphen und Kräuterelfen zum Leben erwachen, dann sind Sie in der Heimat der Mystik angekommen.

Führungen:       nur mit Voranmeldung, 10:30 – ca. 12.30 Uhr

Kosten:              18,- € pro Person

Bitte mitbringen:  Sitzkissen, Iso- oder Yogamatte als Unterlage während der Meditation

Start:                  Parkplatz 2 –  Eiszeitpark ‚unter der Autobahn‘

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